Wer Softwareentwicklung lernen will, sollte beim Einfachen beginnen und zum Komplizierten fortschreiten. Das gilt für alle Bereiche: das Programmierparadigma, die Plattform, das Vorgehen(smodell), die Architektur, die Qualitätskriterien, die Produktion, die Codeorganisation.
- der Programmierung von synchronen Strukturen,
- lokalem Code und
- beim einzelnen Entwickler.
Lokal, synchron, sequenziell zu entwickeln gilt es zu lernen in Bezug auf den .NET Framework und die wesentlichen Codeorganisationseinheiten Klasse und Assembly.
Zielgruppe für die School of .NET - Synchronous Developer sind einerseits Entwickler, die ihre Kenntnis des .NET Framework auf solide Füße stellen wollen, indem sie sich mit Grundlagen befassen, die im Tagegeschäft oft zu kurz kommen. Oder sie wollen endlich solide die Herstellung hoher innerer Qualität einüben, die ebenfalls zu oft dem Projektdruck geopfert wird.
Andererseits richtet sich dieser Kurs der School of .NET an Umsteiger - die vielleicht neu in einem .NET-Projekt oder einem Unternehmen sind -, die sich zügig, aber nachhaltig mit der .NET-Plattform vertraut machen müssen.
Insofern sehen wir die School of .NET als ideales Begleitinstrument für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter. In Zeiten des Fachkräftemangels können sich Unternehmen eher auf allgemein qualifizierte Bewerber einlassen, die ihre .NET-Qualifikation dann mit der School of .NET berufsbegleitend erwerben. So gewinnen alle Seiten: Unternehmen haben mehr Bewerberauswahl und Bewerber haben größere Chancen, auch wenn sie noch nicht "fit for .NET" sind.
Die School of .NET - Synchronous Developer beginnt am Anfang: bei der Objektorientierung. Voraussetzung sind zwar Grundkenntnisse der Programmierung und gern auch erste Erfahrung mit der Objektorientierung und dem .NET Framework. Alles andere vermittelt jedoch der Unterricht.
Stichworte zum Lernstoff:
- Objektorientierung
- Klassen und Datentypen
- Gleichheit vs Identität
- Interfaces
- Vererbung
- Kapselung
- Polymorphie
- Grundlegende Entwurfsmuster
- Grundlagen der Komponentenorientierung
- Kontrakte
- Komponentenwerkbänke
- Contract-first Design
- Projektstruktur
- Integration
- Grundlegende Entwurfsmuster
- Versionierung
- Clean Code Developer Grundlagen
- Versionskontrolle
- Testgetriebene Entwicklung
- Grundlegende Refactorings
- Grundlegende Prinzipien
- DRY
- SRP
- OLA
- FCoI
...
- Grundlagen agilen Vorgehens
- Iterative Entwicklung
- Pair Programming
- Feature-getriebene Entwicklung
- Spike Solutions
- Grundlagen des .NET Framework
- Generics
- Iteratoren
- Extension Methods
- Systematisches Exception Handling
- Delegaten und Lambda Funktionen
- Streams und Dateizugriff
- User Controls
- Linq
Die School of .NET versteht sich nicht als Technologietraining. Einige Themen, die ansonsten typisch für Einführungen in den .NET Framework sein mögen, finden sich daher nicht im Lehrplan. Wichtiger ist der School of .NET die Vermittlung von Zusammenhangswissen und Grundlagen - auf deren Basis dann spezielle Technologien später leicht(er) erlernt werden können. Insofern steht die School of .NET auf nicht im Gegensatz zu den üblichen Technologietrainings. Sie schließt vielmehr eine Lücke.
Wie in der Einführung zur School of .NET beschrieben, findet der Unterricht wöchentlich mit einem Tag statt. Die Lernenden treffen sich an diesem Präsenztag, um gemeinsam zu üben, zu diskutieren und neuen Stoff anzugehen. Zwischen den Unterrichtstagen vertiefen sie ihr Wissen durch Hausaufgaben und bewusste Arbeit mit dem Lernstoff an ihren Tagesgeschäftprojekten.
Die School of .NET leistet mit ihren Unterrichtstagen deshalb mehr als ein Blockunterricht mit derselben Anzahl Tage. Wissen kann sich zwischen den Unterrichtstagen durch Anwendung und Reflexion besser setzen. Dazu kommen Hausaufgaben, die durch den Abstand der Kurstage erst möglich werden.
Die School of .NET ist insgesamt weniger lehrerzentriert. Die Kursleiter haben eher die Funktion von Coaches (auch zwischen den Unterrichtstagen im online Forum des Kurses), die das Selbstlernen der Kursteilnehmer steuern. Dazu gehört auch das Pair Programming und Lernstoffdarstellungen durch die Lernenden (Motto: Lernen durch Lehren).
Um den Einstieg in den Kurs in der Gruppe zu erleichtern, beginnt die School of .NET mit einem zweitägigen Block mit zwei Trainern. Das fördert das Kennenlernen und die Perspektivenvielfalt.
Um den Lernerfolg zu sichern, schließt der Kurs dann ebenfalls mit einem zweitägigen Block ebenfalls mit zwei Trainern. Da kann nochmal etwas geschafft und geschaffen werden. Anschließend ist dann noch Zeit für eine Retrospektive. Sofern möglich, ist der Block auch kursübergreifend. D.h. die Kursteilnehmer lernen noch andere Entwickler kennen, die ebenfalls den Kurs durchlaufen haben.
Indem mehrere Kurse parallel und an anderen Orten stattfinden können, lassen sich auch die Lerngruppen klein halten.
Die Teilnehmer sollten grundlegende Programmiererfahrung haben. Kenntnisse der Objektorientierung und der .NET Framework sind ebenfalls vorteilhaft. Sie müssen aber nicht solide sein.
Jeder Teinehmer bringt einen eigenen Laptop inkl. WLAN-Karte mit, auf dem Visual Studio ab VS2008 Std Edition sowie der SQL Server 2005/8 Express installiert ist. Weitere Tools werden während des Kurses dazu installiert wie ReSharper, TortoiseSVN, TestDriven.Net o.ä.
Trainigszeiten sind von 9:00h bis 17:30h. Getränke sind im Unterrichtspreis enthalten.
Achtung: Das Training bietet kein "Vorlesungsskript". Unterstützende Literatur ja - darin finden sich die Darstellungen der Trainer jedoch nicht unbedingt und schon gar nicht 1:1 wieder. Im Sinne des Selbstlernens (s.o. Kurskonzept) setzt das Training vielmehr auf aktive Aneignung des Gesagten durch Notizen, die sich jeder Teilnehmer in der für ihn eigenen Art macht. Erst so wird aus den "Daten", die die Trainer "senden", Information und dann Wissen.
Für die Hausaufgaben sind pro Woche zusätzlich zur Unterrichtszeit nochmal einige Stunden einzuplanen. Wieviel genau, das hängt vom Kenntnisstand des Teilnehmers ab. 4-8 Stunden sollten jedoch eingeplant werden.
Die School of .NET - Synchronous Developer findet über einen Zeitraum von 3 Monaten statt. Der Kurs besteht aus insgesamt 12 Unterrichtstagen an 4 Terminen.
Kosten der School of .NET - Synchronous Developer: 4.500,00 EUR zzgl. MwSt. pro Teilnehmer.
Frühbucher erhalten 5% Early-Bird Rabatt auf diesen Preis. Nimmt mehr als 1 Teilnehmer aus einer Organisation teil, sinkt der Preis pro Teilnehmer dieser Organisation ebenfalls um 5% Gruppenrabatt.
Preis pro Tag: 290,00 EUR zzgl. MwSt (nach Abzug aller Rabatte)
Preis pro Trainer-Tag: 225,00 EUR zzgl. MwSt (nach Abzug aller Rabatte)
Trainer: Stefan Lieser und Ralf Westphal
Die aktuellen Termine und Anmeldeinformationen für alle unsere Trainings finden Sie auf der Terminseite.